Feldsalat, auch Rapunzel genannt, ist ein einjähriges Baldriangewächs, das in ganz Mitteleuropa auch wild als Ackerunkraut vorkommt.

Weitere Bezeichnungen für Feldsalat sind:
Ackersalat (Schwaben)
Sunnewirbilin (Baden)
Mäuseöhrchensalat (Eifel, Hunsrück)
Vogerlsalat (Österreich)
Vogelsalat (Südtirol)
Rapunzelsalat (Thüringen, Sachsen)
Nüsslisalat oder Nüssler (Schweiz)
Nüsschen (Nordhessen)

Die kleinen, dunkelgrünen Blätter wachsen in kleinen Stauden und sind sehr frostunempfindlich. Feldsalat ist kalorienarm, er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, besonders Eisen, Vitamin A und C, und ist daher die ideale Salatpflanze für den Winter. Verzehrt wird er, nachdem das Wurzelende entfernt worden ist, roh als Salat auch geschmort als Beilage.

Die beste Zeit für Feldsalat sind November bis Februar und das frühe Frühjahr. Wird er abends gegessen, kann er beim Einschlafen helfen (Baldriangewächs). Beim Kauf sollten die Blätter dunkelgrün und fest sein. In der Regel muss der Feldsalat gut gewaschen werden, damit Erde oder Sand abgespült werden. Lagern lässt er sich im Plastikbeutel bis zu 3 Tage im Kühlschrank.